Der neue Trend: Genuss 2.0
Geruchsbildung und ein hoher finanzieller Aufwand. Mit der E-Zigarette könnten sich nun diese leidigen Umstände ändern. Das akkubetriebene Gerät ähnelt einer herkömmlichen Zigarette, einer Zigarre oder einem Stift – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mittels eines eingebauten Verdampfers wird ein sogenanntes „e-Liquid“ erhitzt, wodurch ein nikotingesättigtes Aerosol erzeugt wird, das vom Raucher – eigentlich müsste man vom „Dampfer“ sprechen – inhaliert wird. Die Illusion und das Gefühl des Rauchens sind authentisch!
Die e-Liquids, gibt es zudem als Pendant zum Tabak, in den verschiedensten Geschmacksrichtungen – angefangen beim ganz klassischen Tabak-Flavour über Früchte, Nüsse und Kräuter bis hin zu etwas ausgefallenen Sorten wie Irish Cream oder Karamell. Darüber hinaus darf man sich auch den Nikotingehalt: starke, mittlere, leichte, ganz leichte und auch nikotinfreie Varianten aussuchen. Diese bieten für jeden Geschmack die richtige Intensität.
Und der Haken? Ganz einfach: Es gibt keinen! Rauch bleibt in den Haaren hängen, in den Klamotten, in den Möbeln – Dampf aber verflüchtigt sich innerhalb eines Augenblicks. Finanziell sieht es auch besser aus: Man muss zwar die Anschaffung eines eGo-Basis-Sets (elektronische Zigarette, e-Liquids) aufbringen, die Ausgabe dafür amortisiert sich aber mit jedem Zug. Umgerechnet kostet die Menge, die man an Liquids braucht, um einer Schachtel Zigaretten gleichzukommen, lediglich zwei Euro. Das Ersetzen von Verschleißteilen der elektrischen Zigarette wie Verdampfer oder Akku eingerechnet, ergibt sich immer noch eine satte Ersparnis von mehr als 50 Prozent gegenüber des alten Lasters.
Auch wenn viele fälschlicherweise e-Smoking mit dem Prädikat „gesund“ versehen, ist es in jedem Fall durch das enthaltene Nikotin immer noch schädlich, aber deutlich verträglicher, so aüßerten sich zumindest befragte e-Smoker und auch Studien sagen aus, dass das E-Rauchen weniger gesundheitsschädlich sein soll. Es gibt also keinen Grund mehr, auf sein liebgewonnenes und entspannendes Ritual zu verzichten. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Kann ich überall nach Lust und Laune „dampfen“? Setzt man eine gewisse freche Dreistigkeit voraus, kann man diese Frage mit „Ja“ beantworten, da sich Rauchverbote, wie der Name schon sagt, lediglich auf ein Verbrennen von Tabaken beziehen; um seinen sozialen Ruf jedoch nicht zu sehr zu strapazieren, sollte man aber darauf verzichten in der Bahn oder im Wartezimmer zu e-Smoken.
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